Über uns

Bereits 1924 wurde auf Initiative des Rittergutsbesitzers Heinrich Bürger aus Amlishagen ein Waldbauverein für den Bezirk Gerabronn gegründet. Wie viele andere Vereine auch, wurde dieser während des Nationalsozialismus gleichgeschaltet und konnte erst nach dem 2. Weltkrieg neu entstehen. 26 Waldbesitzer legten am 20. November 1948 den Grundstein für einen Zusammenschluss zur „Erhaltung und Pflege unseres bäuerlichen Waldes.“

Der neue „Waldbauverein Gerabronn“ fand großes Interesse bei den Waldbesitzern des Bezirks. Er unterstützte beim gemeinsamen Einkauf von Forstpflanzen, Geräten, Maschendraht und konnte günstige Preise erzielen. Nach den großen Windwürfen und während der Borkenkäferjahre war der Waldbauverein wichtiges Element bei der Vermarktung des anfallenden Holzes. Durch Waldbegehungen förderte er das forstliche Wissen. Immer sehr gut besuchte Lehr- und Ausflugsfahrten dienten der Geselligkeit und dem miteinander bekannt werden.

1983 wurde der Waldbauverein zur „Forstbetriebsgemeinschaft Gerabronn Wirtschaftlicher Verein“ umgewandelt. Der FBG Gerabronn gehören derzeit 615 Mitglieder mit einer gemeldeten Waldfläche von ca. 2400 ha an.

Die FBG umfasst das Gebiet der Gemeinden Gerabronn, Blaufelden und Schrozberg. Nur in Schrozberg gibt es größere Staatsforsten, ansonsten dominiert der Kleinprivatwald, etwas Gemeindewald und in Blaufelden-Billingsbach auch größerer Waldbesitz des Fürsten zu Hohenlohe-Langenburg.

Die oft schweren Lettenkeuperböden im Bezirk sind überwiegend mit Laubholz bestockt. Sturmwurf, Borkenkäfer und Trockenschäden drängten den Fichtenanteil deutlich zurück.

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